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Der Cyberbunker

Es geht um Drogenhandel, Fälschungen, Hackerangriffe und Kinderpornografie. Tausende Straftaten im Internet wurden weltweit offenbar über Server in Traben-Trarbach in Rheinland-Pfalz begangen. Das geht aus umfangreichen Dokumentbeständen hervor, die der NDR und der "Spiegel" gemeinsam ausgewertet haben. Erstmals äußert sich Bunkerchef Herman X. nach der Festnahme und bestreitet gegenüber NDR und "Spiegel", von illegalen Inhalten auf seinen Servern gewusst zu haben. "Unsere Server müssen sie mit Bankschließfächern vergleichen. Kein Bankmitarbeiter prüft nach, was sich in den Schließfächern befindet." Des Weiteren schreibt er: "Wir hatten ein reines Gewissen." Alle im Datenzentrum seien im Glauben gewesen, legal und korrekt gehandelt zu haben. (Mehr unter Publikationen)